Groggert 1988 Seite 140:
“Zu einem größeren Schlepp- und Personenschiffahrtsbetrieb schlossen sich um 1900 die Reedereien Louis Kahnt, Stralau, mit dem Dampfern “Lydia”, “Saxonia”, “Germania”, “Borussia” und Hermann Hertzer, Schlesische Straße 10, mit den Neutrelitzer Dampfern “Hoffnung” und “Eintracht” zusammen. Die Hauptanlegestelle der Reederei Kahnt & Hertzer lag wenige Meter unterhalb der Abfahrtstelle der Spree-Havel-Dampfschiffahrtsgesellschaft Stern und der Badeanstalt an der Stralauer Brücke Ecke Waisenbrücke. Kahnt & Hertzer waren aber auch die ersten Unternehmer, die sogleich nach Eröffnung des Neuköllner Schifffahrskanals von der Kaiser-Friedrich-Brücke und der Wildenbruchbrücke nach Zielen an der Oberspree und Dahme fuhren. Um 1907 setzte Louis Kahnt außer den erwähnten Schiffen noch die 1880 in Harburg erbaute “Victoria Luise” (ex “Lotte”) ein.”

Groggert 1988, Seite 199:
Der zweite Dampfer der Reederei Stein in Brandenburg , die “Freya” (ex “Saxonia” der Reederei Kahnt & Hertzer) hatte 1927 als erstes Fahrgastschiff in Brandenburg einen geschlossenen Fahrgastraum erhalten. Die “Freya” ist 1935 zum Motorschiff umgebaut worden.

Saxonia } Freya

19xx Saxonia Roskowetz klein

1975 Briefmarke Prinzessin Charlotte von Preussen-klein

Freya

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Berliner Schifffahrtsgeschichte

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