1928 Kehrwieder } Stadt Kassel

Groggert 1988, Seite 285 und 286:
Unterhalb der Kottbusser Brücke ließ sich die Reederei Fröhlich nieder, deren Motorschiff “Kehrwieder” (erbaut 1928 in Woltersdorf) 1955 nach einem großen Umbau auf der Wiese-Werft in Spandau 210 statt bisher 125 Personen fassen konnte. Es war nun 25,27 m lang und 5 m breit.
1958 kam dazu die in Hamburg registrierte “Kehrwieder II”, die aus dem 1902 von der Schiffswerft H. Brandenburg in Hamburg für die Hamburger Reederei Wachsmuth & Krogmann gebauten Doppelschraubendampfer “Reiherstieg” entstanden war. Dieser Dampfer war in Hamburg bei einem Luftangriff während des Krieges versenkt, aber wieder gehoben und von der HADAG neu eingesetzt worden. Da beide Kessel hätten erneuert werden müssen, verkaufte die Reederei das damals 23,40 m lange und 6,46 m breite Schiff 1954 an die Hamburger Firma Ritscher, die es nicht verschrotten ließ, sondern an die Reederei Fröhlich weiterveräußerte. Die “Kehrwieder II” hatte 10 mm starke Platten und war daher auch zum Eisbrechen geeignet. 1963 ist das mit zwei Dieselmotoren zu je 150 PS ausgerüstete Schiff in Spandau auf 31,04 m verlängert worden....
Die “Kehrwieder II” läuft heute unter der Flagge der Reederei Heinz Riedel.

Groggert 1988, Seite 286:
Auch “Kehrwieder I” hat den Besitzer gewechselt und fährt seit Jahren nach einem Abstecher auf den Elbe-Seitenkanal als Motorschiff “Stadt Kassel” für die Reederei Söllner ins Fuldertal.

1961-06-05 Kehrwieder I Werbepostkarte Froehlich klein
1965 ca Kehrwieder RSoA klein a

1975 Briefmarke Prinzessin Charlotte von Preussen-klein

© Uwe Gerber, Berlin (2017)

Kehrwieder

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