Willy } Weltenburg } Jochenstein } Rataspona

Groggert 1988, Seite 184:
Zu den ältesten Unternehmen der Personenschiffahrt auf der Löcknitz gehörte die Reederei Wilhelm Kläne. WILLI und GERTRUD fuhren zumeist von Haltestellen an der Spree ab, während RÖSCHEN in Fahrgemeinschaft mit BRUNO der Reederei Hartwig vom Halleschen Tor aus eingesetzt wurde.

Groggert 1988, Seite 210:
WILLY kam während des Krieges über den Ludwigskanal auf die Donau und blieb dort. Nach 1945 hieß das Schiff je nach dem Ort seines Einsatzes WELTENBURG, JOCHENSTEIN und RATSPONA.

Groggert 1988, Seite 248:
Während des Krieges beschlagnahmte die Wehrmacht auch die Motorschiffe RHEINPFALZ (Nobeling), TITANIA (Hartwig) und WILLY (Kläne) und brachte sie über den alten, inzwischen verfallenen Ludwigskanal nach Kelheim auf die Donau. Die Scheuerleisten mußten abgenommen werden, da die Schiffe sonst die engen Schleusen nicht hätten passieren können. Zunächst benutzte die Wehrmacht diese Motorschiffe für ihre Zwecke, danach mietete sie der Bayerische Lloyd, der sie für die Personenschiffahrt, später auch als Schlepper verwendete, wozu die rückwärtigen Teile der verglasten Aufbauten abgenommen werden mußten. Ende der fünfziger Jahre waren alle drei in der Personenschiffahrt zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenberg eingesetzt. 1971 ist die TITANIA in Regensburg verschrottet worden. Mit den beiden anderen Motorschiffen wurden weiterhin Stadtrundfahrten auf der Donau bei Passau durchgeführt. Zuletzt fuhren sie zu Rundfahrten auf der Donau von Regensburg ab, die RHEINPFALZ noch unter ihrem alten Namen, WILLY nach mehrmaligem Namenswechsel als RATASPONA.

1930 ca Willy a - Groggert 1988 Seite 247
19xx Weltenburg ex Willy - Groggert 1988 Seite 247

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1936 ca Willy klein a

 DEFAKA = Deutsches Familienkaufhaus - B.G. = Betriebsgemeinschaft? - Berlin-Mitte, Klosterstraße 21-24

1975 Briefmarke Prinzessin Charlotte von Preussen-klein

Willy

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Berliner Schifffahrtsgeschichte

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