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Groggert 1988, Seite 148:
1897 bauten die Stettiner Oderwerke für F. und C. Stein aus Pritzerbe den 24 m langen, 4,98 m breiten Doppelschraubendampfer „Deutschland“ (I).
Groggert 1988, Seite 196/199:
Zu den Charterschiffen der Stern und Kreisschiffahrt aus dieser Zeit gehören auch zwei Schiffe mit Namen „Deutschland“. Der Dampfer „Deutschland“ war 1897 für die Reederei Stein in Brandenburg a.H. gebaut worden und gehörte nun einem Schiffseigner aus Tegelort. Dieses Schiff hieß nach dem Krieg „Rudolf“ und fuhr für die Reederei Frost. Die andere „Deutschland“ war ein großes von der Schiffswerft Gebr. Winkler in Kalkberge für die Vereinigung Caputher Obstzüchter gebautes Motorschiff, das später als „Colonia 6“ der Reederei Weber auf dem Rhein zu sehen war und zuletzt als Motorschiff „Holstentor“ in Lübeck-Travemünde verwendet wurde. Die Reederei Stein in Brandenburg besaß inzwischen eine andere „Deutschland„. Das war die frühere „v. Löschebrand“ der Spree-Havel-Dampfschiffahrts-Gesellschaft Stern (ex „v. Humboldt“ der Spandauer Dampfschiffahrtsgesellschaft Oberhavel und Tegeler See).
Groggert 1988, Seite 184:
Die “Deutschland” gehört eigentlich nicht in ein Verzeichnis von Motorschiffen. Es handelt sich nämlich um einen 1897 von den Stettiner Oderwerken für F. & C. Stein in Pritzerbe gebauten, 24m langen, 4,98m breiten Doppelschraubendampfer. 1927 haben der Fährmeister Oskar Kosewsky und Ewald Frost, früher Teilhaber der Spandauer Dampfschiffahrtsgesellschaft Oberhavel und Tegeler See, das Schiff von der Reederei Stern gekauft, das in der Folgezeit zumeist in Charter der Spree-Havel-Dampfschiffahrts-Gesellschaft Stern fuhr. 1946 wurde der Dampfer in “Rudolf” umgetauft. Er fuhr für die Reederei Berthold Frost, die ihn zum Motorschiff umbauen ließ und 1965 an Alfred und Hartmut Triebler verkaufte. 1965 wurde das Motorschiff nochmals grundlegend umgebaut und trägt seitdem den Namen “Roland von Berlin”.
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Zuletzt bearbeitet 10.05.2026