Groggert 1988, Seite 180:
Mit der ersten, 1925/26 gebauten “Deutschland”, der Reederei gebr. Winkler, die 1929 nach der Übernahme in “Bremen” umgetauft wurde, nahm die Reederei Müller 1929 einen weiteren großen Glattdecker in Betrieb. 1928 hatte die Werft Gebr. Winkler für die Reederei Müller das 32 m lange, 4,6 m breite Motorschiff “Imperator” gebaut, das 330 Personen fassen konnte und von einem 60-PS-MWM-Diesel angetrieben wurde. Erst 1940 ist dieser 6-zylindrige Motor durch einen stärkeren 110-PS-Diesel ersetzt worden. Das Motorschiff “Imperator” hatte eine Vorderkajüte und zeigte wie die “Bremen eine breite grün-weiß-grüne Binde am Schornstein. Bei der Wahl der Namen für diese Schiffe folgte die Reederei Müller der Übung verschiedener anderer Reedereien, ihre besten Schiffe nach allgemein bekannten Ozeanriesen zu benennen.
Groggert 1988, Seiten 180/185:
Dem „Verein gewerblicher Motorbootsbesitzer Berlin und Umgebung“ gehörten 1931 folgende Betriebe an:
32. Fr. Müller & Söhne, Erkner, Königstraße 59
- Imperator – 300 Personen
- Bremen – 200 Personen
- Freya – 180 Personen
- Fortuna – 187 Personen
- Venus – 106 Personen
Flaggschiff war zu dieser Zeit das 1928 von Gebr. Winkler, Kalkberge, erbaute 32 m lange, 4,6 m breite Motorschiff „Imperator“, das anfänglich mit einem 6-zylindrigen MWM-Dieselmotor angetrieben wurde, der 60 PS leistete.
Groggert 1988, Seiten 204/213:
1935 gehörten dem „Reeder-Verband der Personenschiffahrt zwischen Elbe und Oder“ folgende in Berlin und seiner Umgebung ansässige Betriebe und Schiffseigner an: ….
F. Müller & Söhne,
Erkner (Mark), Königstraße 59
Berlin, Blücherplatz, Am Halleschen Tor
- M – Imperator – 300 Personen
- M – Imperator II – 275 Personen
- M – Bremen – 200 Personen
- M – Freya – 180 Personen
- M – Fortuna – 137 Personen
- M – Venus – 100 Personen
Tourenfahrten auf der Havel, Oberspree, Dahme, Löcknitz, Teupitzer und Storkower Gewässern.
Fahrten der Reederein Hallesches Tor und der Löcknitz-Fahrgemeinschaft.
….. 1940 erhielt die 1928 erbaute 32 m lange, 4,6 m breite „Imperator“ einen 110 PS leistenden Dieselmotor statt des alten 60-PS-Motors.
Groggert 1988, Seite 314:
Als Ersatz für Schäden, die von der früheren deutschen Wehrmacht in der Sowjetunion während des Krieges verursacht worden waren, sind 1946 u.a. die Motorschiffe “Bremen”, “Imperator”, “Imperator II” und “Fortuna” der Reederei Müller in Anspruch genommen worden.
|